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1 (1854)
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Dritter Gesang.

Sr' ruft das Schiffsvolk welches kühn vermöge»Manch fremdes Ufer zu entdecken sucht.

In fremder Zone tröstend stürm'schcn Wagen,

Dem tückischen Meere und der Winde WuchtMit einem Schrei, zum Gruße lang gezogen,

Wenn es entdeckt die hcißerschntc Bucht,lind Einer zeigt dem Andern, was er sieht,Vergessend die Gefahr, der er entflicht.

s.

Dach fr'lgt dem ersten seligen Entzücken,

Das hei dem Anblick keinem Herzen fehlt,Zerknirschung nach in wenigen Augenblicken,

Die bangend scheu ein jedes Herz beseelt.

Sic wagen kaum zu schaui,i mit festen BlickenDie hahe Stadt, van Christus auserwählt,

Wv er den Tod erlitt, ein Grab erfüllte.

Und nach dem Tod die Glieder neu umhüllte.

Halblaute Worte, viclbcredtes Schweige»,Gebrochncn Schluchzcns, leisen Weinens Klang,Hört murmelnd man empor zum Himmcl steigen.Mit eins fühlt Lust das Volk und Wehe bang.

So hört man in des Waltos vcrschlungncn ZweigenDie Winde stöhnen das Gcbirg entlang,

So ächzt der Ocean, ein rauher NuferAm Klippenhang hinbrauscnd und am Ufer.

Mit nacktem Fuß betritt den Boden Jeder

Der hohe Führer es vor allem thut

Gold, Seide, von dem Helm die stolze Feder,

Und mit dem Schmuck des Herzens Uebermulh