Zweiter Gesang.
Du Bote, sprichst mit glattem WortgefügcBald höflich, öald mit grimmer Drohung Schein.Liebt uns dein König, ehrt er unsre Siege,
Sei unser Dank und unsre Liebe sei».
Doch was du sprachst von dem vereinten KriegeDes Heidcnvolkcs gegen unsre Neihn,
Drauf sprecht ich, wie ich cs gewohnt bin immer.Einfach im Sinn mit Worten ohne Schimmer.
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Sv wisse: wir ertrugen so viel schon
Zur Sec, zu Land, bei Hellen, trüben Lüften,
Nur daß der Weg sei frei zu Zions Thron,
Zu diesen hochverehrten hcil'gen Grüften,
Damit uns Gnade schenke Gott und Lohn,
Daß wir das Sclavcnjoch der Brüder lüfte»;
Nichts wird uns schwer, wir sehen gern ausS SpielWcltehre, Leben, gleich, für solches Ziel.
ss.
glicht Habsucht ist's, nicht Dünkels eitle Lust,
Die uns in dem Beginnen spornt und leitet.
Des Himmcls Vater tilg' in unsrer BrustSolch' böse Pest, wo sie ihr Nest bereitet.
Die als ei» schleichend Gift im Herzen fußt.
Und süß einschmeichelnd Manchen hat verleitet!
Nein, seine Hand, die tief in'S Herz dringt ein,
Und cs erweicht, und war' cs gleich von Stein,
84 .
Hat uns gelenkt, hat uns Geleit gegeben,
Entzog uns jeder Fahrnis;, jedem Strauß,
Macht Flüsse trocken, und macht Berge eben.
Tilgt Sommers Hihe, Winters Frost und Graus,