43
Zweiter Gesang.
74 .
Dach wen» du glaubst, cS sei des Schicksals Willen,Das; niemals dich besiegt der- Schwertes Macht,Wohlan, c§ sei, der Himmel mag erfüllen,
Woran du glaubst, wie er cS auogcdacht!
Doch Hunger zwingt dich. Welche WaffenhüllcnSind cS, bei Gott, die Schuh dir dann gebracht?Zieh dann dein Schwert und schwinge deine Lanze,Und laß dir.träumen von dem Siegerkranzc!
Verbrannt, zerstört hat ringSumhcr das FeldDer Landmann mit vorsichtig klugem Walten,
In starken Vesten barg man Korn und Spelt,
Lang eh' du kamst mit deinen KricgSgcwalten.
Da du hierher nun kommst, tollkühner Held,
Wie hoffst du Rost uud Man» seht zu erhalten?
Du sagst: die nahe Flotte sorgt dafür.
So ist der Wind der Lebensretter dir.
76 .
Befiehlt vielleicht dein Schicksal auch den Winden.Daß sie dein Willen löst, in Fesseln schlägt?
DaS Meer, des; Ohr nicht Klagen, Bitten finden,Hort eS auf dich, daß cs sich nicderlcgt?
Wenn Perser, Türken sich mit unS verbünden.
Und unsre ganze Macht daS Meer dann trägt,Klaubst du dann nicht, daß unsre KricgeSflottcnVereinet deiner Schiffe könnten spotten?
77 .
Ein Doppelsicg, o Herr, ist dir von nöthcn,
Soll Ehre bringen dir der KricgeSzug.
Ein einziger Verlust macht nicht crröthenDich nur, nein, bringt dir Schaden auch genug;