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Zweiter Vesang,
Was mich betrifft, ich komm', in den GefahrenBei jedem Werke dein Genoß zu sein,
WaS Atter kann, im Rathe viel erfahren.
Was Zauberkunst vermag, sei alles dein,
Nom Himmel ausgcstvß'ne EngelschaarcnWill ich zugleich zu unsrem Werke weih'»;
Erlaube nun, daß ich zuerst verkünde.
Auf welche Art den Zauber ich begründe.
s.
Im Christcntempcl steht in einer GrotteVerborgen ein Altar, d'rauf ruht da§ BildDer Göttin, welche von dem Christengottc,
Dem eingcsargtcn man die Mutter schilt;
Ein ew'geS Licht brennt dort die fromme RotteVor m Bildniß, das ein Schleier dicht verhüllt.Gelübde sieht man dort in langen Reihen,
So ihrem Gott die gläub'gen Frommen weihen,
o.
Dies Bildniß mußt du nun mit eignen Händen-- So will ich cS — entführen jenem Ort,
Und während kräft'gcn Zauber anzuwenden.
Ich eile, trag'S nach unserm Tempel fort.
Von uns bewacht, muß uns gezwungen spendenVerhängnisvolle Hülfe dieser Hort,Unüberwindlichkcit den MauerringcnVon Zions Burg soll dieses Wunder bringen.
Er spricht cS, und der König, der ihm glaubte,Stürmt hastig hin, wo er eS finden soll.
Zwingt schamlos dort die fromme» Priester, raubteDas keusche Bild, das rein und unschuldsvoll