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1 (1854)
Entstehung
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Erster Gesang.

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So denkt und noch bei solchem bösen DenkenVerbleibt's i» seinem Sinn der Böscwicht,

Sieht man der Unschuld ihn das Leben schenken,

Sv ist cs Feigheit, Güte sicher nicht, i

Es hält ihn ab ein mächtiges Bedenken:

Näth gleich die Furcht ihm grausames Gericht,

Sv wagt er doch das Acrgstc nicht zu üben,

Weil zum Vergleich ihm sonst kein Weg geblieben.

M.

Drum mäßigt der Tyrann sein tolles Wüthen,

Macht anders es zu kühlen sich geschickt,

Ningsher im Lande plötzlich Flamme» sprühten;Zerstörung haust, so weit da§ Auge blickt.

Nichts bleibt, was Schutz den Franken könnte bieten.Kein Ort mehr, wo der Müde sich erguickt;

Er trübt den Quell, die Bäche auf den Trifte»,

Ilnd mischt die reine Fluth mit bösen Giften.

Er übt ruchlose Vorsicht, das geweihteJerusalem befestigt er mit Macht.

Drei Seiten sind gewachsen jedem Streite,

Nur wcn'gcr stark ist die gen Mitternacht.

Jedoch verschanzt er diese schwächere Seite,Sobald die erste Furcht in ihm erwacht.

Und wirbt, so schnell und viel er nur vermochte.Zum Dienste Söldner so wie Unterjochte.