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von Vonaparte znm erstenmal überwunden, war das Peru derfränkischen Angestellten. Die Schätze des Adels und der Kirchelockten den Ränberschwarin, welcher unter allerlei Titeln und Aem-tern der fiegenden Armee folgte. Dahin sehnte sich Comeyras; seinAufenthalt inner den rauhen Gebirgen eines dürftigen Hirtenvolksglich ihm einer Verbannung.
Das häusliche Leben dieses Ministers war geeignet, das öffent-liche Zutrauen zu verscheuchen. Er war in sich gekehrt, ungesellig,zurückhaltend. Abgelegene Oerter, fern von Menschen, besuchteer am liebsten. Auf seinen Spaziergängen ging er, als fürchteteer Mörder, mit Sackpistolen bewaffnet. — Sein Geiz, der bis indie kleinsten Ausgaben der Küche trat, machte ihn noch verhaßter.Er zankte mit seinen Bedienten »m die niedrigsten Summe».
Die allgemeine Verachtung aber begleitete ihn. Sic blieb ihmnicht gleichgültig. Er wollte flch lieber gefürchtet, als verachtetsehen. Wegen unbesonnener Schimpfreden, welche einst, wenn ichnicht irre, ein Oberhalbsteiner beim Glase Weins öffentlich gegenden Minister ausstieß, verlangte dieser Gcnugthung. Der Magi-strat verurtheilte den freien Landmann zu einer fnßfälligen Ab-bitte. Comeyras, selten in Amtstracht, warf sich zu dieser Feier-lichkeit in seinen Schmuck. Umgürtet von seinem Schwert, miteinem Gefolge obrigkeitlicher Personen, trat der Minister aus demSchlosse hervor auf den Platz. Der Gefangene ward zu ihm ge-führt; aber zum Fußfall vor dem republikanischen Minister konntekeine Macht das Knie des freien Bündners zwingen. ComeyraSbemerkte es und fühlte sich verlegen bei dieser elenden Posse. „Ei,stelle dich doch nur so!" sagte ein Landammann des benachbartenDorfs. Der Oberhalbsteiner zog seine Knie etwas ein. — »6'sstasssr!« rief der Gesandte Frankreichs: »js ns ckemsnüs psseetts kuwiliation!« und jetzt folgte eine feierliche, wohlgcsetzteRede des Ministers, in welcher er die seiner Nation cigenthüm-