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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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im schlimmsten Fall, der unter solchen Umständen doch kaum ge-denkbar schien, konnten die Franzosen aus der Bai von St. Michelimmer wieder in die offene See stechen und sich retten. Aber auchdieser traurigen Möglichkeit, Hab' und Gnt zu verlaffen und durchFlucht Weibern und Kindern nur das Leben zu bewahren, mußtendie Einwohner von Curaffao entsagen. Denn wohin mit ihnen?Die französischen Korsaren kreuzten ringsum. Nichts konnte den-selben entrinnen. Nur der Gouverneur blieb unerschütterlich,entschlossener zu seinem Tode, als zur Ucbergabe der Kolonie.

Curassao unter britischem Schutz.

Vier Tage waren unter gegenseitigen Beschießungen verstriche»,als man von der Beste Amsterdam am neunten Herbstmonat, daeben die Sonne nntergehen wollte, in der Ferne eine Fregattemit amerikanischer Flagge entdeckte. Die beiden Korsarenfahr-zeuge, bei Bonahre aufgestellt, zogen sich schnell zurück nachSt. Michel.

Fast zu gleicher Zeit erblickte man ein anderes Schiff von dreiMasten, ebenfalls mit amerikanischer Flagge. Herr Philips,Konsul der Vereinigten Staaten auf Curassao, schickte, mit Ge-nehmigung des Gouverneurs, ein Boot hinaus, sie um Beistandanzurufcn.

Folgenden Morgens erfuhr man, daß die Fregatte keine ameri-kanische, sondern eine englische und zwar die Fregatte Nereidevon vierundvierzig Kanonen sei, befehligt durch Kapitän Friedr.Watkins; ferner, daß der Dreimaster ein amerikanisches, vonden Engländern in der Nacht vorher gekapertes Kauffahrteischiffsei, mit Kriegsbedürfnissen, z. B. 3500 Flinten, 30,000 PfundPulver, Bohlen zu Laffeten u. dgl. m., beladen. In Bezug auf