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wässern, beschlossen: die Insel Curassao ». s. w. soll unter fran-zösischen Schutz gesetzt, alle von den französischen Prisen hcrstam-incndcn, jetzt noch in Beschlag gehaltenen Gelder sollten ansge-liefert, die Militärposten einem französischen General eingeränmtwerden u. s. w. Doch wolle man der Insel gestatten, auch ferner-hin mit den Amerikanern im gewohnten Handelsverkehr zu bleiben.
Es ist hier nicht der Ort, das Unhaltbare jener Beschuldigun-gen überhaupt, noch das wirklich Grundfalsche derselben zu ent-wickeln, noch, wie wenig die Gnadelouper befugt waren, daraufMaßregeln zu begründen, wie die, welche sie ergreifen wollten.
Alles war französisch abgefaßt. Weil die wenigsten Mitgliederdes Rathcö Französisch verstanden, mußte das erst übersetzt werden.Darüber vergingen ein paar Tage.
Während dieser Zeit hatten sich indessen Sachen ereignet, dieBresscan nicht berechnen konnte. Sein Plan nämlich war ge-wesen, an demselben Tage, da er dem Rath die Kapitulation ver-schlug, allgemeinen Angriff auf Wilhelmstadt und die Veste Am-sterdam zu machen. Er hatte dazu dem Schiffskapitän Pitot ge-messene schriftliche Befehle crtheilt. Dieser aber, eingedenk derfreundschaftlichen Verhältnisse zwischen der französischen und bata-vischcn Republik, eingedenk seiner Verpflichtungen gegen die Gütedes Gouverneurs, wollte durchaus nicht in den Frevel willigen,oder dazu Hand bieten. Pitot schlug das Verlangte rund ab,und hatte von demselben Augenblick an nicht die mindeste Achtungmehr für Bresscau's Befehle; nahm auch die Admiralstaggewieder ab, die er bei dessen Ankunft aufgepflanzt hatte. Za, nochden Abend des nämlichen Tages kam Pitot zum Gouverneur undverlangte mit ihm unter vier Augen zu sprechen.
' Hier erfuhr nun La uffcr den ganzen höllischen Plan. Pitotgab ihm sogar den von Brcsseau erhaltenen Angriffsbefehl inUrschrift, und bat ihn nur, die Vcngeance aufs Eiligste mit allen