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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Stelle nicht zu verändern, sondern liegen zu bleibe», wo er sei.Desto besser für Ihre Fregatte," crwiedcrtc Lauffer,bei derersten verbotenen Bewegung hätt' ich sie znsammenschießen lassen."

Den folgenden Tag gegen Abend schickie Bresseau ein an denRath der Kolonie gerichtetes Briefpäckchen. Es enthielt, nebstseinem Schreiben, nichts Geringeres, als eine Kapitulation fürCuraffao und ein Manifest der Agentschaft von Guadeloupe. DasSchreiben (vom 19. Thermidor Jahr 8 der französischen Republik)begann mit Vorwürfen gegen den Rath oder vielmehr gegen denGouverneur von Curaffao, wegen der feindseligen Stellung gegendie französischen Schiffe im Hafen, die doch, als Fahrzeuge einerbundesverwandte» Macht, gekommen wären, Hilfe gegen die Eng-länder, ihre gemeinschaftlichen Feinde, anzubietcn. Es ward nichtundeutlich zu verstehen gegeben, daß Lauffer ein geheimer An-hänger des Erbstatthalters und der Briten sei. Länger könntendie konsularischen Agenten Frankreichs bei dem verdächtigen Be-tragen der Negierung Curassao's nicht gleichgültig bleiben. Daherhätten die Agenten das beigefügtc Manifest erlassen. Bresseauerklärte, wenn man nicht sogleich jene feindselige Stellung enden,die Landwehrmänncr auseinander lassen, die Kanonen von denWällen, die Wachten und Posten zurückziche», nicht Alles aufden gewöhnlichen Friedensfuß setzen würde, er gezwungen sei, dieFeindseligkeit Cnrassao'S mit Feindseligkeit zu erwiedcrn.

Das Manifest (gegeben im Nationalgebä» der konsularischenAgentschaft zu Basse-Terre in Guadeloupe, den 25. MessidorJahr 8 der französischen Republik, und unterzeichnet: Jeannet,Baco und B r'esscau) zählte eine ganze Reihe Klagen und Be-schwerden gegen den Gouverneur von Curaffao auf, z. B. wie erdie Anglo-Amerikaner offenbar zum Nachtheil der französischenFlagge begünstige, da doch jene den Franzosen offenen Krieg inden Antillen machten. Zum Beweis gelte, daß Curaffao den amc-