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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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doch bevölkerter geblieben; der größere Theil ihrer Einwohner aberbestand aus Negern und einigen wenigen Indianern. Sie hatteim Jahr 1810 noch 2930 Seelen. Sie liegt westwärts von Cu-rassao Anban und Benutzung des Bodens, so wie dessen Be-schaffenheit, ist in allem dem der andern Inseln gleich. Auf beidenInseln gibt es viele wilde Ziegen nnd, besonders in Bonayre,wilde Esel, die von den Einwohnern eingefangen zu werden Pflegen,und mit denen oder deren cingesalzencm Fleische man Handel treibt.Auch hier befindet sich kein Dorf, kein Flecken.

Unweit Bonayre ragen ans dem Meere noch die Av esinseln.Sie find aber unbewohnt; nur Felsen und Klippen, hin nnd wiedervon einem Gesträuch umweht.

Die Verwaltung der Kolonie steht unter einem Gouverneur,dem ein Kolonialrath zugeordnet ist. Letzterer theilt sich in einenPolizeirath nnd einen Justizrath. Jeder von beiden ist aus vierMitgliedern zusammengesetzt, die sich, im Fall eines von ihnenabgeht, durch freie Wahl selbst ergänzen. Der Gouverneur führtin beiden Abtheilungen Vorsitz; versammelt sie auch in wichtigenFällen vereint um sich, nnd beruft dann wohl noch die Suppleantenderselben und die Hanptlente der Miliz oder Landwehr dazu. AufCnraffao und den Nebeninseln hat er seine Unterbeamten.

Die Besatzung der Kolonie bestand bis zum Jahre 1800 auseiner Kompagnie Artillerie von 153 Mann, nnd drei Kompagnie»Infanterie, jede zu 60 Mann, die Offiziere nicht gerechnet. Diejährliche Besoldung betrug

für die Offiziere 11,540 Pezos

für eine Artillerie-Kompagnie 25,269

für drei Infanterie-Kompagnien 26,989

63,798 Pezos.