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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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eines einzigen Mannes niedergelegt, endlich der allgemeinen Frei-heit gefährlich werden mußte. Der Reichthum, den er mit leichterMühe sammeln, der Glanz, mit dem er sich umgeben konnte, dieAbhängigkeit der Beamten von ihm, die öffentliche Ehrfurcht,welche man seiner Stellung schuldig war, vrrwandelten ihn un-merklich in einen Obcrherrn. In der Furcht, einen solchen blei-bend über sich zu erblicken, entzogen die Niederländer wirklich imJahre 1651 dem Hause Oranien die Würde eines Statthaltersund Landeshauptmanns der Felv- und Seemacht; übertrugen dievollziehende Gewalt in den Provinzen bürgerlichen Behörden, unddie oberste Befehlshaberstelle im Kriege für jeden Feldzug dem,den sie am tauglichsten dafür hielten.

Allein aus Liebe zur Freiheit verirrten sich die Provinzen inein entgegengesetztes Nebel. Statt Oberaufsicht und Leitung desKriegswesens in einer höchsten Bundesbehörde zu vereinen, dieden versammelten Generalstaaten untergeordnet blieb, zersplittertensie die wichtigen Geschäfie nnd die Vergebung der Kriegsämtcrbei der Land - nnd Seemacht an die Provinzialregierungen. Nunfehlte Einheit, Nachdruck und Ordnung. Eigennutz, kleinlicheRücksichten, Begünstigung von Verwandten nnd Freunden waltetenbei Verthcilung der Stellen vor. Flotten und Landheere wurdenschlechter bedacht; Festungen und Zeughäuser geriethen in Verfall,nnd die Folgen der verderblichen Einrichtung blieben nicht aus.Sie offenbarten sich im französisch-niederländischen Kriege (imJahr 16721678). Das Unglück desselben ermnthigte daher denAnhang des Hauses Oranien gegen die republikanische Partei derde Witte's. Prinz Wilhelm in. wurde wieder zum General-kapitän und Statthalter der Niederlande erhoben.