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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Liberalen mörderischen Haß gegen die Servilen; genug, jederDruck seinen Gegendruck. Das war der naturnvthwendige Laufder Dinge, wie ihn der Unbefangene ohne alle Gabe der Weissa-gung vorhersehcn konnte.

2. Was die Monarchen wollten.

Während beide Parteien sich schon in Vertilgungsplanen stei-gerten und überboten, blieben noch die Könige und ihre Unter-thanen vertrauensvoll neben einander. Mochte die eine Partei,welche weiter hinaus lag, als der Thron, die Sprache und Sachedes reinen Despotismus, oder die andere, welche weiter hinauslag, als das Volk, die Sprache und Sache der Revolutionärsführen, die Könige wollten keinen Despotismus, unddie Völker wollten keine Revolution. Ludwig XVlii. zeigteseinen Unwillen gegen die Ultra und ihr gefährliches Nuans memo;er hob die Deputirtenkammer von 1815 auf. Das spanische Volkließ sich durch die Wagstücke der Lascp und Porlier keineswegsbewegen.

Aber doch schreckte natürlich die neu geführte Sprache der Frei-heitsschwärmerei, oder der Fanatismus, welche den Dolch derSand und Louvel führten, den ruhigen Sinn der Monarchen,und um so mehr, je näher ihnen noch das Zeitalter staatsthüm-licher Gräuel lag. Die Ultra zeigten ihre gewaltthätigen Grund-sätze durch einzelne vermessene oder verbrecherische Handlungen ihrerGegenfüßler gerechtfertigt; und die Fürsten fanden zur Sicherungöffentlicher Ordnung nothwendig, den trotzigen Geist einer demo-kratischen Partei durch solche Maßregeln zu dämmen, die mitWünschen und Ansichten der Ultra zusammenstimmender wurden.

Im Verhältnisse, wie sich die Fürsten den Ansichten derernäherten, die sich Vorfechter des Throns und Altars hießen,Zsch. Ges. Schr. 33. Thl. 1*