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ist/ wirklich emporsteigen schcii/ flößt ein solcher AnblickAllen große Freude ein. Dagegen würde unser Inner-stes ganz empört/ so oft ein lasterhafter Straßenränder/vor oder nach seiner Strafe/ während sein böser Willenoch fortdaurtc/ zu einer bleibenden Ehre erhoben würde.Daher kommt eS/ daß Geschöpfe nieder» Ranges vonZweyen Zierde erhalten können; die höhcrn Rangesaber nur von Einem. Darum sollen wir vom zwe!>«fachen Gesichtspunkte aus die Sterblichkeit dieses Flei-sches betrachten ; vorerst als eine Zierde des' ersten Men-scheu / wie sie ihm als Strafe der Sünde gebührte; dannferner als Zierde unserS Herrn/ durch welche die gna-denvolle Erlösung von der Sünde bedingt war. Indes-sen konnte der Ungerechte während seiner Ungerechtig-keit nicht zur Unsterblichkeit der Heiligen/ d. h./ zu derhimmlischen und englischen Unsterblichkeit gelangen / wieder Gerechte/ z. V. so lange er in der Gerechtigkeit ver-harrte/ den sterblichen Körper behalten konnte. Indes-sen ist hier nicht von der Unsterblichkeit jener Engel dieRede/ welcher der Apostel erwähnt/ (i. Cor. 6/Z.)„Wisset ihr nicht/ daß wir die Engel richtenwerden!" sondern von der Unsterblichkeit jener/ welcheder Herr meint in den Worten: (Luc. 20 / 36.) „Undsie werden gleich seyn den Engeln Gottes."Diejenigen also / welche aus eigener Ruhmsucht Engelngleich seyn wollen/ wünschen eigentlich nicht / daß sieden Engeln / sondern wollen vielmehr / daß die Engel
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