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Gleichwohl zieret/ wer als Knecht/ etwa begangenerFehler wegen/ zur AuSreinigung desselben angchaltenwird/ auch durch diese für ihn beschämende Handlungden unreinsten Ort/ und diese bcyden Dinge/ die Be-schämung des Knechtes / und die Reinigung der genann-ten Stelle stehen in ihrer eigenthümlichen Verbindungund Zusammenfüguttg zur wahren Ordnung in einemsolchen Vcrhältniß der Schicklichkeit und Dienlichkeit/baß sie eigentlich zur vollständigen Zierde dcS Hausernothwcndig gehören. Indessen wurde gleichwohl / fallsauch der Knecht niemals gcsiindigct hätte/ für die er-fvderliche AuSreinigung dieses Ortes auf eine andereWeise gesorgct worden scpn. Was ist ferner von nie-drigerer Art im All der Dinge/ als jeder irdische Kör-per? Gleichwohl zieret eine mit Sünden beladene Seeledas sterbliche Fleisch/ indem von jener dieses die schönsteGestalt/ und eine lebendige Bewegung erhält. Einesolche Seele ist zwar ihrer Sünde wegen nicht geeignet/für die himmlische/ wohl aber der Strafe wegen fürdie irdische Wohnung: welche aus beyden sic wählenmöge/ bleibt die Schönheit des Weltalls/ dessen Urheberund Regent ,Gott ist/ ungestört/ weil in Bezug auf all«Bcstandtheile desselben dergestalt Ordnung herrscht/ daßjedes Wesen diejenige Stelle einnimmt/ die ihm durch-aus geziemt: denn wenn auch gute Seelen unter niedri-gen Geschöpfen wohnen/ gereichen sie denselben zurZierde/ zwar nicht durch ihre Unscligkeit/ als welche