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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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er wohl bemerken/ daß der hohe Glanz der Sonne nichtmehr zur Seligkeit der Sonne/ als der geringere Glan;des Mondes zur Unseligkcit desselben beytrage: denn diehimmlischen Körper habe»/ wofern sie im sichtbarenLichte erscheinen/ nur ein physisches DascyN/ welchesvermittels der körperlichen Augen wahrgcnommcn wird.Körper aber sind/ (an sich betrachtet)/ allzumal wederder Seligkeit/ noch der Unseligkcit fähig / sondern höch-stens tüchtig Leiber seliger oder unseliger Wesen zu seyn.Indessen sagt das angeführte Glcichniß von den genann-ten Lichtern so viel/ daß derselbe Unterschied/ den wirunter den Körpern erblicken / wo der eine Heller als derandere leuchtet/ ohne daß deshalb jder dunklere aufge-hoben/ oder! dem Heller leuchtenden gleich gesetzt werdendürfte/ zumal im Hinblicke auf die Vollkommenheit dcSWeltalls um so mehr die vollständigste Mannigfaltigkeitder Dinge in die Augen leuchtet/ als vielfältige Stuf-fen der Klarheit unter den Körpern zum Vorschein kom-men / indem ein vollkommenes Universum ja nur ist/wo neben vollkommnern auch unvollkommnere Kör-per erblickt werden/ daß / sage ich/ derftlbe Unterschiedauch unter den Seelen anerkannt werden müsse/ wojegliches Elend/ welches Mitleid erreget/ unverkennbardazu dienet / im All der Dinge jene Stelle auSzufüllcN/welche Seelen gebührt/ die freywillig der Sünde dienst-bar geworden. Daß solche Seelen nicht hätten geschaf-fen werden sollen / darf man aber um so weniger de«