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fallen finden könne/ ist cs auch schlechterdings unzu-lässig/ daßJemand/ seines jedesmaligen SeyuS Wege»/gegen die Gute des Schöpfers undankbar sey.
IX.
Wollte man sagen / der allmächtige Gott hätte ja soleicht und ohne Mühe seine Geschöpfe in einen Zustandsehen können / wo keines derselben in ein unglücklichesDascyn versunken wäre/ zumal so zu schaffen/ wie imEinklänge mit seiner Allmacht/ so auch mit seiner Gütegewesen scyn würde/ könnten dagegen wir bemerken: esherrsche vom höchsten bis zum allerniedrigstcn Geschöpfeine der Gerechtigkeit so entsprechende Stuffcnordnung/daß nur ein Mißgünstiger zu behaupten wage: jeneDinge sollten nicht seyn/ oder auch nur/ diese Dingesollten so seyn: denn falls er ein Geschöpf haben will/wie das über ihm stehende ist/ ist dieses ja schon da/ und/zumal es vollkommen ist/ auf eine Weise da/ daß dem-selben nichts mehr beygclegt werden darf. Wer' demnachsagt: auch diese Dinge sollten so seyn/ will entwedergegen alles Maaß und Recht die höhere - Vollkommen-heit noch vollkommncr machen/ oder dann aus Bosheitund Mißgunst die niedere Vollkommenheit zerstören.Wer aber die Behauptung wagt: diese Dinge solltennicht seyn / ist derselben Bosheit und MiMunst zu be-schuldige»/ zumal er ein Scyn zerstören will/ welches*vollkommner ist/ als ein anderes/ welches andere Seyn