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als wie Gott vorwisse / daß eS geschehen werde, ich auchnothwendig wollen müsse, wie er voraus weiß, daßich wollen werde: wenn ich aber nothwendig wollenmüsse, liege offenbar meinem Wollen kein Willen , son-dern lauter Noth Wendigkeit zu Grunde. O! derThorheitcn sonderbarste! Wie kann wohl nichts andersgeschehen, als wovon Gott weiß, daß cs geschehen wer-de/wenn in der Folge der Willen nicht mehr seyn wird,von dem doch Gott voraus weiß, daß er seyn werde?Ich will nicht reden von der eben so großen Widcr-ssnnigkeit, daß nämlich, wie du kur; vorher behauptetest,derselbe Mensch sage, es ist nothwendig, daß ich geradeso wolle, welcher sich Mühe gicbt, durch eine unter-geschobene Nothwendigkcit das Wollen überhaupt aufzu-heben : den» wenn er nothwendig will, was er will, wiewird er überhaupt wollen können, wo gar kein Willenmehr seyn wird? Doch wenn er auch nicht gerade so spre-chen sollte, sondern etwa sagen, er habe, weil er noth-wendig wollen müsse, den Willen nicht in seiner Gewalt;würde ihm geantwortet werden, was du früher auf meineKrage, ob du gegen deinen Willen selig werden kön-nest, selbst geantwortet hast; nemlich, daß du schon se-lig seyn würdest, falls dieses von deiner Macht abhien-gc: denn du wünschest zwar wohl, vermögest abernoch nicht selig zu seyn. Ich sprach darauf, die Wahr-heit rede unverkennbar aus dir; denn wir können eineeigene WillcnSmacht nicht läugncn, ohne das Willens-