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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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alles Gute entspringe aus Gott. Aug. Habe ich dann,ungeachtet aller Anstrengung der früher» Untersuchungdir dieses nicht hinlänglich bewiesen / obwohl du cinge-stundest und znaabcst/ daß jegliche Gestalt und Formeines Körpers von der höchsten Urform aller Dinge/ d.i. von der Wahrheit ihr Daseyn habe/ und eben best-wegen etwas Gutes scy? Sagt doch die ewige Wahrheitim Evangelium selbst (Math. 10/ 30.): daß sogar dieHaare unseres Hauptes gezählt scycii/ und dusolltest schon vergessen haben/ was wir von der Ideealler Zahlen/ und über ihre vom einen Ende biszum andern sich erstreckende Macht/ gesagt haben?Welche Verkehrtheit wäre es aber / die Haare unseresHauptes'/ diese geringfügigsten und niedrigsten aller Din-ge/ unter die Güter zu sehen/ und sic einzig vom Urheberaller Güter entspringen zu lassen.- aus dem Grunde/weil der/ von welchem alles Gute kommt/ die Güterdes niedrigsten Ranges'/ wie die des' höchste» geschaffenhaben müsse/ und dennoch in Hinsicht auf den freycnWillen im Zweifel bleiben: in Hinsicht auf den freyenWillen / sage ich / ohne welchen / selbst nach dem Ein-gcständniß der unsittlichsten Leute/ kein einziger Menschrechtschaffen zu leben vermöchte? Oder sage mir dennalso/ was dir an uns' vortreflicher scheine/ LaS/ ohnewelches ein rechtschaffenes Leben geführt werden kann /oder das'/ ohne welches ein rechtschaffenes Leben nichtgeführt werden kann? Evod. Höre auf.- ich bitte; denn