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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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Sache möglich war/ unter dem Beystande GotteS/ wel-chcr auf so gefahrvollem Wege uns verliehen wurde/ inHelles Licht gestellt zu haben. Diese zwcy Wahrheitenjedoch/ d. i. das Dascyu Gottes'/ und der Ur-sprung alles' Guten aus' Gott/ unerschütterlich festfrüherhin geglaubt/ sind später auf eine Weise unter-sucht worden/ aus der eine dritte Wahrheit/ nemlichdie: der frcye Wille gehöre unter die gutenDinge/ lichthcll in die Augen springt. Schon durchdie frühere Untersuchung wurde ja klar/ und unteruns ansgemacht/ daß die Natur des Körpers nie-driger/ als die Natur der Seele/ und dcßhalb dieSeele ei» höheres Gut/ als der Körper sey. Wenndaher unter den Gütern des Körpers einige sind/ welchevon Menschen mißbraucht werden können/ ohne daßwir dcßwegen behaupten/ sie hätten nicht gegeben wer-den sollen/ weil wir nemlich ihre ursprüngliche Gateanerkennen / warum sollten nicht vielmehr Güter in de:Seele scyN/ welche zwar mißbraucht werden können,aber dennoch Güter sind/ die ihren Ursprung nur vondemjenigen haben/ welcher Urheber alles Guten ist?Offenbar ist es' eine grosse Unvollkommenheit des Kör-pers/ ohne Hände zu seyN/ und dennoch sind die Händedes Mißbrauchs fähig/ sowohl zu unmenschlichen / als zuschändlichen Thaten. Ein auffallender Mangel einesKörpers ist auch der Abgang der Füsse/ obschon nicht gc-läugnct. werden kan»/ daß auch die Füsse/ sowohl zur