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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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tasic, oder irgend ein Ideal baS gewisse Vcrhältniß derZahl durch alle Zahlen hindurch so zuverlässig uns vor-zuhaltcii/ falls wir dasselbe nicht in einem iiinern Lichte,welches in keine» Sinn des Körpers fallt, erblickten?Durch diese und dergleichen Beweisgründe wird uns,falls Gott den Geist wissenschaftlicher Forschung unsverliehen hat, und nicht Starrsinn die Augen desselbenumnebelt, das Bekcnntniß abgezwungcn, daß das Wesenund Vcrhältniß der Zahl nicht in die Sinne des Körpersfalle» könne, sondern als etwas Unwandelbares und Lau-teres dastehe, welches von allen Vcrnüuftigcn als einschlechthin Allgemeines erkannt werden müsse. Wennauch noch viel andere Dinge Vorkommen können, welcheallen Vernünftigen als gemeinsame und allgemeine Ge-genstände vorschwebcn, und, obwohl von Jedem nachMaßgab seiue-S Geistes und seiner Vernunft auf cigen-thümliche Weise geschaut, doch stets unversehrt und un-wandelbar bleiben, bin ich doch froh, daß du das Wesenund das Vcrhältniß der Zahl berührt hast, um ans die vonmir gestellte Frage Antwort zu geben; denn nicht um-sonst wird in den heiligen Büchern Psalm i46, 4. dieZahl mit der Weisheit verbunden, wo cS heißt: „Ichgieng umher (Lcclss. 7, 26.) und wandte mein Herz itztda, itzt dorthin, (Psalm 176), um zu erkennen, zu be-trachten, und zu durchforschen die Weisheit und dieZahl."

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