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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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das Gehör in zwcy verschiedenen Menschen: gleichwohlaber sind sie verschieden in Bezug auf das, welches unshier besonders berühret/ weil/ ob wir gleich beide die-selbe Luft cinathmen / oder dieselbe Speise genießen,ich dennoch nicht jenen Theil der Luft an mich ziehe,den du, noch denselben Theil der Speise zu mir nehme,den du, sondern ich einen andern, du einen andern,und eben deßwegcn ich, obwohl von der ganzen Lustcinathmcnd, doch nur so viel derselben an mich ziehe,als mir genügt, und du ebenfalls nur so viel, als dirgenügt. So auch wird, wenn eine Speise von uns Ley-den verschlungen wird, nicht dieselbe Speise von mirganz, und von dir ganz verschlungen, wie etwa ein unddasselbe Wort ich ganz höre, und sogleich du ganzhörest; eine und dieselbe Gestalt ich ganz sehe, und zu-gleich du ganz stehest, sondern ein Theil der Speisegeht in dich, der andere in mich hinüber: oder ist dirdieses noch zu wenig klar? Evod. Im Gegenthcil,außerordentlich klar und gewiß. An g. Was hältst duvom Getaststnn? Kan» er in Bezug auf daS, um wases sich hier handelt, mit den Augen und Ohren vergli-chen werden, zumal wir beyde nicht blos einen Körperberühren können, sondern auch denselben Theil desKörpers du berühren kannst, den ich berührt habe, sozwar, daß wir nicht nur einen und denselben Körper,sondern auch einen und denselben Theil des Körpersbeyde betasten können? Denn nicht, wie etwa Key einer