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leuchtend. Aug. Wir können auch eine und dieselbeStimme zugleich höre»/ so daß/ wenn schau dein Gehörvon dem mctnigen unterschieden ist/ doch die von mirund die von dir zugleich gehörte Stimme dieselbe blei-bet/ ohne daß etwa ich einen Theil/ und du den andernThcil der Stimme hörtest / sondern wir beyde irgendeinen Schall als Eines und als Ganzes in demselbenMoment wahrnehmen. Evod. Auch das ist einleuchtend.Aug. Das nämliche kannst du auch an den übrigenSinnen des Körpers bemerke»/ daß sie nämlich in Hin-sicht auf diese Sache beschaffe» scyen/ wie Augen undOhren in zwcy verschiedenen Menschen/ und zwar durch-gängig: den»/ weil du und ich aus derselben einen Luftunser Athen: unterhalten / und die Veränderung derselbenLuft riechen; ferner/ weil wir beyde von einem Honig/oder von einer andern Speise/ oder von einem Getränkverkoste»/ und dieser Dinge Beschaffenheit schmecken/bleiben unsere Sinne verschieden / obgleich die Gegenstän-de eines sind ; du hast deinen/ und ich habe meinen Sin»/wo wir beyde einen Geruch/ und einen Geschmack wahr-nchmen/ und zwar / ohne daß du mit meinem Sinne/oder ich mit deinem Sinne/ oder wir beyde mit einemgemeinschaftlichen Sinn wahrnehmen/ sondern/ unge-achtet der unfern Sinnen cigenthümlichen Verschieden-heit wird von uns beyden nur ein Geruch/ oder einGeschmack wahrgenommen. ES haben demnach dieseSinne etwas gemeinschaftliches / wie das' Gesicht und