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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
116
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Slug. Ich will cs zeigen: Loch vorher sage mir noch,ob mein körperlicher Sinn auch der -einige sep/ oder

Las Eine, innerlich das Andere. In welchem vonBcydcn soll ich nun meinen Gott suchen / den ichmit dem Körper bereits von der Erde bis zum Him-mel suchte/ so weit ich Bothcn auSsendeu konnte/die Strahlen meiner Augen.— Besser jedoch ist/ wasinnerlich ist; denn diesem innerlichen Wesen/ derSeele/ brachten alle Bothcn des Körpers Bothschaft/und sie beurthcilt vor ihrem Richterstuhle alle Ant,werten des Himmels und der Erde/ und alle Dinge/die in ihnen sind / und die da sprechen: Wir sindnicht Gott/ sondern Er erschuf unS! Diest erkannteder innerliche Mensch durch die Vermittlung desÄußerlichen; ich/ der Innerliche/ erkannte dieß/ ich/die Seele durch die Sinne meines Körpers.

Ich fragte die Wcltmasse nach meinem Gott/ undsic antwortete: Nicht ich bin'S/ sondern Er erschufmich! Erscheint ihre Gestalt nicht. Allen/ derenSinne gesund sind? Weßhalb spricht sic denn nichtAlle an? die kleinen / wie die großen Thiere schauensic / doch vermögen sie es nicht sie zu fragen; dennihren Bothschaft bringenden lSinnen ward keineVernunft als Richtern; vorgcsctzt. Den Menschenaber ward das Vermögen gegeben/zu fragen/ aufdaß sie die unsichtbaren Eigenschaften GotteS/ durchdie Schöpfung erkennend/ schauen mögen. Aberaus Liebe zu dessen Geschöpfen / unterwerfen sic sichihnen/ und die Unterworfenen können nicht fürderurtheilen. Auch antworten sic den Fragenden nicht/es scy dann / diese urthcilten zugleich; noch lindernsie auch darum ihre Stimme / nühmlich ihre Gestalt/«euu dcr Eine nur sicht/ der Andere aber sicht und