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fühlte; zwar nicht als' ein Wissen: denn dieses kommtmir der Vernunft zn/ jedoch als ein Trieb zu einer be-stimmten Bewegung/ der aber nie Gegenstand irgendcine-S der fünf Sinne seyn kann. Sollte dies' jczt imGanzen noch dunkel scyN/ wird doch aus' unserer Bemer-kung cinleuchtcn/ wie in Bezug auf was' immer füreinen Sin»/ z. B. das' Gesicht/ die Sache deutlich ge-nug sei,: denn das Aug öffnen/ und auf den Gegen-stand/ den man sehen will/ Hinblicken/ könnte undwürde man nicht/ ohne die Wahrnehmung/ daß mitgeschlossenem Auge/ oder ohne eine solchartige Bewe-gung des Auges derselbe Gegenstand nicht gesehen wer-den konnte. Wenn aber das' Aug fühlt/ eS sehe nicht/wo cS nicht sieht/ muß cS nothwendig anch.sühlcn/ cSsehe/ wo es' sieht/ zumal die Bewegung des' sehendenAngcS von einem andern Triebe: hcrrührct/ als die Be-wegung des nicht sehenden Auges. Aus beiden Bewe-gungen aber zeigt sich / daß das'Aug sie fühle; allein obdieses fühlende Leben/ daß im Auge sich offenbaret/ wiesein Wahrnchmen körperlicher Dinge/ auch sich selbstwahrnehmc/ ist nicht so klar/ falls es nicht etwa daraushcrvorgehet/ weil Jeder/ wenn er in sich selbst schaut/zugleich wahrnimmt/ wie jegliches' Leben den Tod fliehe.Wenn der Tod das Gegcnthcil des Lebens ist/ mußoffenbar ein Lebe» / welches sein Gegentheil flieht/ sichselbst wahrnehmen. Sollte cS aber auch aus'Diesem nochnicht klar genug seyn / so lassen wir diesen Gegenstand /
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