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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
73
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abgeschnitten würde»/ vom Schmerze eiternder Wnndenentstellt zu werden/ sondern im Gegcntheil sich ganzüber dieselben cmporschwingcn / stets bereit/ sowohl/wenn es scyn mnß/ sie zu besitzen und zu regieren/ alsnoch viel lieber sie zu verlieren und nicht zu besitzen.Wenn aber die Sache sich so verhält/ soll man dasSilber und Gold unschuldigen/ weil eS Geizige/ oderdie Speisen/ weil es Gefräßige/ oder den Wein/ weiles Trinker/ oder die schönen Weiber/ weil es Hnrerund Ehebrecher giebt/ und so weiter/ obwohl am Tageliegt/ wie der Arzt einen guten Gebrauch vom Feuer/der Giftmischer hingegen einen bösen/ selbst vom Brode/machen könne? Evod. ES ist durchaus wahr / daß mauniemals die Dinge/ sondern stets nur die Mensche»/und zwar nur des üblen Gebrauches Wege» / welchen sievon den Dingen machen/ beschuldigen soll.

XVI.

Aug. Richtig: doch wie weit das ewige Gesetz sicherstrecke/ und worin» seine Gültigkeit bestehe/ habe»wir/ wie ich glaube/ schon cingeschen; eben so auchausgcmittclt/ welches die Grenze des zeitlichen Ge-setzes in Hinsicht auf die Strafe sey. Zwey Gattun-gen der Dinge / ewige und zeitliche/ und ebenso zwei) Gattungen der Menschen/ deren eine nachewigen/ die andern nach zeitlichen Dingen strebtund verlanget/ wurden hinreichend deutlich nntcrschie-