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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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ungcn zu ihm»/ die nur aus bösem Willen hervorge-hcii/ und mit seinem höchsten Gut oft so sehr imWiderspruch stnd / nothwendig widerstehen; solche Dingeaber nicht zu lieben / über ihren Verlust stch nicht zubetrüben/ und schlechtweg stc zu verachten/ ist/ wie wirfrüher gezeigt und anerkannt haben/ nur die Sache einesStarkmüthigen. Evod. Za wohl eines Starkmüthigen;denn ich sehe nicht ein / welchem dieser Name angemcß-ner wäre/ als demjenigen/ der mit Gleichmut- undRuhe der Seele Dinge entbehret/ deren Erwerbung undderen Besitz nicht von uns abhängt/ was offenbar bcymklugen Manne der Fall ist. Aug. Untersuche aber auch,ob wir ihn ohne Mäßigkeit denken können/ wenn anderstdiese eine Tugend ist/ welche die Begierden in Schran-ken hält? Oder was ist dem guten Willen feindseligerals die Begierlichkeit? Du stehst also wohl, daß wernach einem guten Willen strebt/ der Begierlichkeitdurchaus widerstehen/ und an derselben Mißfallen ha-ben/ also nothwendig mäßig genannt werden müsse.Evod. Zch sehe es ganz ein / fahre nur fort. Aug. Wieendlich die Gerechtigkeit einen solchen Menschen man-geln könnte / begreife ich nicht; denn wer den gutenWillen hat und liebet/ und allem widersteht/ was die-sem widerstreitet / kann gegen keine Menschen übel ge-sinnt scyn; folglich auch Niemanden Unrecht thnn/ wirdalso jedem geben, was ihm gebührt, und somit in demSinne gerecht scyn, in welchem du oben mit mir die