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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
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welches allein der Wille vermittels eigenthümlichcr Kraftihm geben könnte. Wenn demnach jeder / der Ehre,Rcichthümcr, und was immer für irdische Güter verlie-ret/sich sehr unglücklich fühlet/wie unglücklich mußerst derjenige dir erscheinen / der auch beym Ueber-fluß solcher Güter/ welche, wie sehr er ihnen anhangcnmöge, so leicht vcrlohren gehen/ und nie nach seinemWunsche erhalten werden können/ des guten Willens er-mangelt/ der durch solche Güter nie erworben werdenkann/ und dennoch / seines unendlichen Werthes ungc- ,achtet/durch eigenes Wollen erworben wird? Evod.Sehr unglücklich. Aug. Also werden nach Recht undund Verdienst unwcise Menschen mit solchem Elend ge-straft/ gesetzt auch / was bisher noch im Zweifel und intiefer Dunkelheit liegt/ daß sie früher niemals weise ge-wesen sind. Evod. Ich bin ganz deiner Meinung.

XIII.

Aug. Ncbcrlcgc nun/ ob die Klugheit in etwas' ande-rem bestehe, als in der Kcnntniß der Dinge, die einerseitsbegehrt, anderseits verabscheut werden sollen? Evod.Hunichts andcrm scheint sie mir zu bestehen. Aug. WaSdenkst du von dem Starkmuthe? Ist er nicht jene. Eigen-schaft der Seele, gemäß welcher sic über alle Unannehm-lichkeiten und jeglichen Verlust der Dinge, die nicht inunserer Gewalt sind, mit Verachtung sich hinwegsctzt?Evod. Dafür halte ich ihn wirklich. Aug. Und die