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aus Verewigen Vernunft hervor, und, unveränderlichan sich, bestimmt cS das Rechte jeder Veränderung inder Zeit und im Raum/ und ist das Ansich/ oder dieunerschöpfliche Quelle aller und jeder wahren Ordnung.Zufolge dieses Gesetzes regiert;. B. ein Volk mit Rechtsich selbst: ein anderes wird aber regiert mit demselbenRechte; das gute Volk nämlich regiert sich selbst mitRecht; das böse Volk wird nach demselben Recht voneinem andern regiert; denn nur dem Guten gebührt dieHerrschaft über das Böse. Zufolge des ewigen Gesetzesführt jeder gute Mensch auch ein seligcS/ jeder böseaber ein unseliges Leben u. s. f> Das ewige Ge-setz hat einen unendlichen Umfang; das Zeitlichenur einen endlichen; was dieses erlaubt/ kann alsonach jenem doch noch verbothen und daher straf-bar scyn. Da nun das ewige Gesetz unmittelbar ausder Vernunft hervorgeht; die Vernunft aber/ als einsich selbst bewußtes LcbcN/ unter allen irrdischenGeschöpfen nur dem Menschen eigen ist/ wird geradedie Erkenntniß jenes ewigen Gesetzes zum Vorzug desMenschen vor dem Thicre/ zumal diese Erkenntniß nichtbloS etwa eine Eigenschaft des Lebens/ sondern einhöheres Lcben / als das der Th i c r c / und ein e i-geneS selbstständiges Leben ist. Wenn nun einvernünftiges Erkennen Wissenschaft heißt/und die Vernunft ihrer Natur zufolge ein höheres undvollkommenes Leben ist/ folgt von sich selbst/ daß die