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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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ler das edelste Blut des Landes betrügt, den besten Athletender Palästra nicht zu erwähnen, nnd nicht allein ohne Strafefür seinen Betrug abzieht sondern mit Lob, Ehre und Aus-zeichnung."

Wahr," sagte Harpar;indeß bedenke, Freund, daß erganz gelegen abzieht. Er verläßt das Land, den Dienst inder Leibwache, wo er Beförderung und Auszeichnung hättenachsnchen können. In einigen Tagen wird Hereward nichtviel mehr sein als ei» abgedankter Soldat, der von demschlechten Stück Brod lebt, das ihm sein Bettelgraf gibt, oderdas er den Ungläubigen mit seiner Streitart abgewinnt. Waswird es ihm im Unglück, beim Gemetzel und in Hungersnothnützen, daß er einmal mit dem Kaiser zu Nacht gegessen hat?Wir kennen Alerius ComnenuS er liebt es, stch mit Leu-ten, wie dieser Hereward ist, aufs freigebigste abzufinden;aber laß einmal eines Morgens die Nachricht ihn begrüßen,daß die Kreuzfahrer in Palästina eine Schlacht verloren haben,und daß sein alter Bekannter gefallen sei, o! mir ist, alssähe ich den verschmitzten Despoten dann spöttisch die Achselnzucken. Ich brauche dir nicht zu sagen, wie leicht es sei, einesschönen Mädchens Gunst zu gewinnen, das bei einer vorneh-men Dame im Dienst steht; auch sollte es nicht schwer halten,wenn anders ein Preisfechter nach so einem Dinge strebenkönnte, einen großen Affe» zu erringen, der es einem möglichmacht, wenn man ja Kleingeist genug dazu ist, auf solcheWeise sein Brod zu verdienen, als Possenreißer von den Al-mosen hungriger Ritter zu leben. Aber wer einen solchenKerl beneiden kann, der ist der Talente nicht würdig, die ihnüber alle Zierden des Amphitheaters erheben."

Diese sophistische Vernünftelei sagte dem groben Ver-stand des Preisfechters nur halb zu, und er antwortete:AberGraf Robert ui. 11