Siebentes Kapitel.
Der Graf von Paris und seine Dame erhielten einNachtquartier in dem kaiserlichen Blachernäpallaste. IhreZimmer stießen zusammen, die Verbindung wurde aber durchdas Verschließen und Verriegeln der gemeinschaftlichen Thürefür diese Nacht aufgehoben. Sie verwunderten sich etwasüber diese Anstalt. Die Einhaltung des kirchlichen Festesjedoch wurde als eine zulässige Entschuldigung dieser seltsamenMaßregel angenommen. Weder der Graf noch seine Gemah-lin hegten die geringste Furcht, ob i> »en etwas Böses begeg-nen könne Nachdem Marcia» und Agatha ihrer Herrschaftdie gewöbnlichen Dienste geleistet halten, gingen ste weg,um ihre Ruheplätze zu suchen, die ihnen unter Personen ihresStandes angewiesen worden waren.
Am vergangenen Tage hatte es an Unruhe, Bewegungund Aufregung nicht gefehlt; vielleicht war auch der für diekaiserlichen Lippen auserwäblte Wein, von dem Graf Robertzwar nur einmal, aber einen guten Zug getrunken halte.