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der gestern nicht mehr war als ick — was sage ich? — mehr!— er war noch weit weniger — ein unbedeutender Garnichtsin jeder Hinsicht! — ist nun mit Ehren, Lobsprüchen und Ge-schenken so vollgestopft, daß es ihm übel dabei werden muß,und unsere Brüder, der Cäsar und der Akoluthos, haben disLiebe und das Zutrauen des Kaisers verloren, und wenn manihnen das Leben läßt, so sind sie nicht bester daran wie daszahme Federvieh, das man heute füttert, um es morgen anden Spieß oder in den Topf zu stecken."
„Stephanos," versetzte der Cenkuriv, „dein Körper ist fürdie Palästra wie gemacht, aber dein Geist ist nicht so beschaf-fen, daß du am politischen Horizont das Wahre von dem bloßWahrscheinlichen unterscheiden könntest. Wenn du bedenkst,in welche Gefahr sich ein Mann begibt, welcher der Verschwö-rung das Ohr leiht, so mußt du es auf alle Fälle als einenDortheil rechnen, wenn er sein Leben und seine Würden da-bei rettet. Und dies ist mit Achilles TatiuS und den, Cäsarder Fall gewesen. Sie haben ihre hohen Stellen und Aemterbehauptet, und brauchen nicht zu fürchte», daß der Kaiserihnen künftig dieselben nehmen wird, da er dies nicht zu thungewagt hat, als er sie auf frischer That ertappt hatte. DieMacht, die man ihnen gelassen hat, ist in der That unser;und es steht nicht zu vermuthen, daß sie ihre Bundesgenossender Regierung verrathen werden. Wahrscheinlicher ist, daßsie dieselben im Andenken behalten werden, uni zu gelegnererZeit den alten Bund zu erneuern. Drum laß den Muth nichtsinke», mein C>rcuskö»ig, und bedenke, daß du immer dengroßen Einstuß, den die Lieblinge des Amphitheatei s bei denBürgern von Cvnstantinopel haben, behalten wirst."
„Ich weiß nicht," antwortete Stephanos, „aber es nagtmir das Herz ab, wenn ich sehe, daß ei» hergelaufener Bett-