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Der Kaiser begann nun zu reden: „Bezeuget es mir,Himmel und Erde, und ihr, meine getreuen Unterthanen,und ihr, meine tapferen Bundesgenossen, vor allen aber du,mein kühner und getreuer Waräger, baß ich lieber den glän-zendsten Edelstein aus meiner Krone verloren hätte, als dichaus meinen Diensten. Doch da du gehen willst, so will ichmich bestreben, dich mit solchen Zeichen der Erkenntlichkeitauszuzeichnen, daß Jedermann sehen soll, daß dir der KaiserAlexius Cvmnenus mehr verdankt, als sein ganzes Reich zuzahlen vermag. Ihr, Herr Taukred und edle Führer, werdetdiesen Abend bei mir speisen, und morgen euren heiligenZug weiter fortsetzeu! Ich erwarte, daß die beiden Kämpferbei dieser Gelegenheit nicht fehlen werden. — Trompeten,gebt das Zeichen zum Aufbruch."
Die Trompeten ertönten, und die verschiedenen Classenvon bewaffneten oder unbewaffneten Zuschauern brachen imDurcheinander oder in geordneten Schaaren auf, um nachder Stadt zurückzukehren.
Ei» plötzliches Geschrei von Weibern machte, daß dieaufbrechende Menge still hielt, und diejenigen, welche sichumsahen, erblickten zu ihrem großen Erstaunen de» Orang-outang Sylvan in den Schranken. Die Weiber und vieleMänner, die an den häßlichen Anblick dieses Geschöpfes nichtgewöhnt waren, erhoben ein solches Augstgeschrei, daß dasThier darüber scheu wurde. Sylvan war in der Nacht ausdem Garten des Agelastes entwischt, hatte die Stadtmauerüberstiegen, und sich in den Schranken in einem dunklenWinkel unter den Sitzen der Zuschauer versteckt. Durch denLärm beim Aufbruch war er wahrscheinlich aus seinem Ver-steck vertrieben und veranlaßt worden, sich wider Willen öffent-lich zu zeigen, wie der bekannte Polichinell, der am Ende des