eines Gegners, dem ich so viel verdanke, fsrtzusetzen. Nimmdarum die Belohnung an, welche dir die Großmuth deinesKaisers anbietet, und furchte nicht, daß Jemand sage, duhättest ste nicht verdient: denn Robert von Paris wird esjedem mit dem Schwert beweisen. Laß sie wacker gewonnenworden sei,"
„Ihr seid zu groß und zn edel, Herr," antwortete derAngelsachse, „als daß ich Euch widersprechen sollte, auch darfich nicht über den Ausgang unseres Kampfes mit Euch streiten.Mein gnädiger Kaiser bietet mir edelmüthig eine Belohnungan; ich darf seine Großmuth nicht gering schätzen, wiewohlich von Euch, Herr, und nicht von Sr. kaiserlichen Hoheitein Geschenk verlangen mochte, das mir das liebste ist, basich nennen kann."
„Und das betrifft Bertha," sagte der Graf, „die treueDienerin meines Weibes?"
„So ist's," sagte Hereward; „ich bin entschlossen, ummeinen Abschied aus der Leibwache der Waräger nachzusuchen,und Ew. Herrlichkeit um die Erlanbniß zu bitten, unter EuremBanner für die Eroberung Palästina s fechten zu dürfen, mitder Freiheit, von Zeit zu Zeit Bertha an meine Liebe zuerinnern. So kann ich am Ende hoffen, wieder in ein Landznrückzukehren, das mir stets lieber gebliebkn ist als alleanderen der Welt."
„Dein Dienst, edler Krieger," sagte der Graf, „soll mirso lieb sein wie der eines gebornen Grafen; und wenn ichdir eine Gelegenheit verschaffen kann, Ehre einzulegen, sowill ichs mit Freuden thun. Ich will mit meinem Einstußauf den König von England nicht großthun, aber etwas ver-mag ich bei ihm, und ich will ihm stark zusetzen, damit dudich in deinem lieben Vaterlande niederlaffen darfst."