Stücks einen Kampf mit dem Teufel selbst beginnt, ein Auf-tritt, der das jugendliche Publicum des Hanswursts kaummehr ängstigt, als es hier die plötzliche Erscheinung Sylvansthat- Bogen und Speers wurden von beherzteren Kriegsleu-ten gegen ein Tbier von so verdächtigem Ausseben gerichtet,Lessen ungewöhnliche Größe und widriger Anblick die meistenglauben ließ, es sei der Teufel selbst oder doch jener alteheidnische Gott. Sylvan hatte so viel Welt- und Menschen-kenntniß, daß er sich der Gefahr, die ibm von den Krisgsleu-ten drohte, wobl bewußt war; er sprang also auf Hereward,den er kannte, los, um Schutz zu suchen. Er faßte ihn beimKleid, und suchte durch seine verdrehten Blicke und Lurch einwildes Geschnatter seine Angst auszudrücken und Hülfe zubegehren. Hereward verstand das geängstigte Geschöpf, undsagte taut, indem er nach dem Thron des Kaisers blickte:„Armer Sünder, bring' deine Bitte an einer Stelle vor, woheute so große und so absichtliche Vergehen verziehen wordensind, so wirst auch du, ich zweifle nicht daran, zumal da Lunur halb vernünftig bist, Gnade finden."
Das Thier ahmte, wie es seine Art ist, alsbald die bit-tende Stellung tzerewards nach, und der Kaiser konnte sichtrotz der ernsten Auftritte, die stattgefunden hatten, bei diesempossenhaften Zwischenspiel des Lachens nicht enthalten.
„Mein wackerer Hsreward," — er sagte beiseit: ich willihn nicht mehr Edward nennen, wenn ichs vermeiden kann,— „du bist die Zuflucht der Hülfsbedürftigen, seien es Men-schen oder Thiere, und jedes Gesuch, das durch Leine Ver-mittlung bei mir angebracht wird, soll nicht umsonst gethansein. Sorge dafür, guter Hereward" — denn der Name warnun fest in des Kaisers Gedächtniß cingegraben — „daß mandas Thier nach dem Blachernäpallast zurückbringe; und wenn