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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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doch beim Kampf und beim Esse» wächs't die Lust mit derArbeit. Die größere Hitze wurde angefacht durch derbe Schläge,die auf beiden Seiten fielen, und die nicht so vollständig parirtworden waren, daß sie nicht blutige Spuren zurückgelassenhätten. Die Griechen sahen mit Erstaunen diesem ungewohn-ten Kampfe zu; sie hielten den Athcm zurück, wenn die Strei-tenden zum Schlag ausholten, und erwarteten bei jedem Schlageinen der Gegner fallen zu sehen. Bis bierher halten beidegleiche Stäike und Gewandtheit gezeigt, doch waren nähereKenner der Meinung, daß der Graf Robert nicht seine ganzeGeschicklichkeit aufbiete, und allgemeinen Beifall fand dieBemerkung, daß er durch die Berzichtlcistung auf einen Kampfzu Roß einen großen Vortheil verscherzt habe. Alls der an-deren Seite ward bemerkt, Laß der wackere Waräger mehrereBlößen, die ihm Graf Robert in der Hitze des Kampfes ge-geben habe, unbenutzt gelassen habe.

Der Zufall schien endlich den bisher gleichen Kamps ent-scheiden zu wollen. Indem Graf Robert gegen die eine Seiteseines Gegners eine Finte schlug, und die andere nicht ge-deckte Seite desselben traf, bewirkte er, daß der Warägertaumelte, und zur Erde zu fallen schien. Das gewöhnlicheGeräusch, das die Zuschauer bei einem schrecklichen und pein-lichen Auftritt zu machen pflegen, indem sie den Athem zwi-schen den Zähnen durchziehen, wurde durch die ganze Ver-sammlung gehört, während eine weibliche Stimme laut undeifrig schrie:Graf Robert von Paris, vergiß heute nicht,daß du dein Leben dem Himmel und mir verdankst!" DerGraf war eben im Begriff, den Schlag zu wiederholen, alser diese Worte vernahm, und ihn seine Kampflust sichtlichverließ.

Ich erkenne die Schuld an," sagte er, seine Streitaxt