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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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senkend und zwei Schritte von seinem Gegner zurücktretend,der verblüfft dastand, und sich von dem erhaltenen Schlagenoch nicht erholt hatte. Auch er senkte seine Streitart undschien gespannt auf das zu warten, was nun erfolgen sollte.Ick danke eS dem Allmächtigen und der Engländerin Bertha,"sagte der tapfere Graf von Paris,daß ich mich nickt alsein Undankbarer mit Blutschuld besteckt habe. Ihr habtLen Kampf gesehen, Herren," sagte er zu Tankred und seinenRittern,und könnt auf Ehre bezeuge», daß er von beidenSeiten ehrenhaft und gleich war. Mein wackerer Gegner hathoffentlich die Lust gebüßt, die mich mit ihm zu kämpfenzwang, und die gewiß ohne Haß und Falsch war. Ick mei-nerseits hege gegen ihn ein solches Dankgefühl, daß ich dieFortsetzung dieses Kampfes als eine sündlicke und schändlicheHandlung betrachten muß, wenn mich nicht SelbstvertheiLi-gung dazu zwingt."

Alexius nahm freudig diesen Friedensschluß an. den erso günstig nicht erwartet hatte, und senkte seinen Heroldsstabzum Zeichen, Laß der Kampf geendigt sei. Obwohl Tankreddarüber etwas befremdet, vielleicht selbst verdrossen war, Laßein gewöhnlicher Soldat von der Leibwache des Kaisers einemso berühmten Ritter so lange widerstanden halte, so mußteer doch zugeben, daß der Kampf von beiden Seiten redlichund mit gleichem Vortheil geführt und ehrenhaft beschlossenworden sei. Da die Kreuzfahrer den Charakter des Grafengenau kannten, so vermutheten sie, daß er einen sehr wich-tigen Grund gehabt haben müsse, um von seiner gewöhnlichenHandlungsweise abzuweichen, und Len Kampf vor einer tvdtlicken oder sehr ernsten Entscheidung zu beendigen Das Edikt,das der Kaiser bei dieser Gelegenheit erließ, erhielt Gesetzes-kraft; eS wurde von den anwesenden Führern beglaubigt, und