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und die Ohnmacht meiner Tochter. Stehe auf, NicephorusBriennius, ich begnadige dich, und gebe dir deinen Rang alsCäsar zurück. Dein Gnadenbrief, mit dem goldenen Siegelversehen, soll dir durch den Großlogotheten ausgestellt wer-den. Auf vierundzwauzig Stunden bist tu ein Gefangener,bis Anstalten zur Erhaltung der öffentlichen Ruhe getroffensind. Unterdessen bleibst du unter der Aufsicht des Patriar-chen, der für dich verantwortlich sein wird. — Tochter undGemahlin, ihr müßt nun nach euren Gemächern gehen; dieStunde wird schon kommen, wo ihr weinen und euch umar-men, trauern und fröhlich sein könnt. Bittet den Himmel,daß mir keine Ursache gegeben werde, ernstlich zu bereuen,daß ich Gerechtigkeit und Politik der ehelichen Liebe und vä-terlichen Zärtlichkeit aufgevpfert habe."
Der begnadigte Cäsar fand es so schwer, sich in die un-erwartete Veränderung seiner Lage zu versetzen, als es Urselfand, den langentbehrten Anblick der Natur zu ertragen:denn die Geistesverwirrung ist in der Wirkung ein und die-selbe, ob sie von geistigen oder sinnlichen Ursachen herrühre.
Endlich stammelte er das Gesuch, daß ihm erlaubt seinmöge, den Kaiser ins Feld zu begleiten, um mit seinem Leibeden Kaiser gegen die Streiche zu decken, die ein Berrätberan diesem wahrscheinlich gefährlichen und blutigen Tage gegendenselben richten könnte.
„Still!" sagte Alexius Comnenus; „ich will zwar, da direben erst das Lebe» geschenkt worden ist, nicht gleich wiederan deiner Ergebenheit zweifeln; aber du giltst immer nochfür das Haupt der Verschwornen. und es wirb am geraten-sten sein, die Nuhestiftung anderen als dir anzuverlrauen.Geh, besprich dich mit dem Patriarchen, und verdiene deineBegnadigung durch ein offenes Bekenntniß alles Lessen, was