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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
138
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von dieser schändlichen Verschwörung noch verborgen ist.Tochter und Weib, lebt wohl! Ich »" jetzt nach den Schran-ken aufbrechen, wo ich mit dem Verräther Achilles Tatiusund dem ungläubigen Heiden Agelastes zu sprechen habe, fallsdieser letztere noch lebt, denn es gehen Gerüchte von seinemschrecklichen Tode."

Ach, gehe nicht, lieber Vater!" sagte die Prinzessin;ichwill lieber gehen, um deine getreuen Unterthanen anzufeuern.Die außerordentliche Gnade, die du meinem schuldigen Ge-mahl erwiesen hast, überzeugt mich von deiner großen Gütegegen deine unwürdige Tochter und von dem großen Opfer,das du ihrer Liebe für einen undankbaren Manu gebrachthast, der dein Leben in Gefahr stürzt."

Das beißt, Tochter," sagte der Ka ser lächelnd,dieBegnadigung deines Gemahls ist ein Geschenk, das werthloswird, wenn mans e. halten hat? Folg meinem R->th, Anna,und denk anders; Ekeleute müssen sich gegenseitig ihre Fehlerverzeihen, sobald es die menschliche Natur erlaubt. Das Le-ben ist zu kurz und der eheliche Frieden zu unbeständig, alsdaß man einen Zankapfel lange aufbewabren sollte. Nacheuren Gemächern, Fürstinnen, und haltet mir die Scharlach-stiefel so wie die gestickten Aufschläge und Kragen, die Kenn-zeichen der kaiserlichen Würde, in Bereitschaft. Bis morgendarf ich nicht ohne sie erscheinen. Ehrwürdiger Vater, icherinnere dich nochmals daran, daß der Cäsar bis morgen umdie nämliche Stunde unter deiner persönlichen Aufsicht steht."

Sie trennten sich, der Kaiser, um sich an die Spitze sei-ner Waräger zu stellen, der är, um sich unter der Aufsichtdes Patriarchen in das Innere des Pallastes zu begeben, woer den Knoten der Verschwörung entwickeln, und alle mög-liche Auskunft darüber geben mußte.