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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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auf einem Bilde haften zn lassen, das die Gewissensbisse einesso großen Mannes verewigte. Die Vorfahren Ew. kaiserlichenHoheit verwandten das Metall dieser Slatne für die Türken-kriege, und die Reue und Buße Constantins blieb nur nocheine dunkle Sage der Kirche und des Pallastes, Dennochbleibt es meine Meinung, daß Ew. kaiserliche Majestät, wennnicht wichiige Gründe zum Gegenrheil rathen, dem Andenkenseines größestcn Vorfahren schwerlich Ehre erweiset, wenndem unglücklichen Angeklagten, der ein so naher Verwandtervon Euch ist, die Möglichkeit geraubt wird, sich am Altar derZuflucht zu vertheidigen."

Eine Tranermnsik ward in diesem Augenblick von deroft erwähnten Treppe her gehört.

Wenn ich Len Cäsar Nicephorns Briennins hören muß,ehe er am Altar der Zuflucht vvrbeikommt, so ist keine Zeitzu verlieren," sagte der Kaiser;denn diese traurigen Töneverkünden, daß er sich schon der Gerichtshalle nähert."

Die beiden Frauen begannen augenblicklich, sich mit demgrößten Eifer für den unglücklichen Cisar zu verwenden, undden Kaiser bei seinem Familienglück und ihrer ewigen Dank-barkeit zu beschwören, auf ihre Bitten für den unglücklichenMann zu hören, der verführt worden sei, aber nicht durchsein eigenes Herz.

Ich will ihn wenigstens sehen," sagte der Kaiser,unddas Gelübde Constantins soll für diesmal genau gehaltenwerden. Aber bedenkt, Thvrinnen, die Lage des Crispns istvon der dieses Casars so verschieden wie Schuld von Unschuld,folglich muß auch das Schicksal beider eben so verschieden sein.Doch ich will den Verbrecher sehen; und du, Patriarch, magstzugegen sein, um dem Sterbenden beiznstehui: ihr, Weib undSchwiegermutter des Verbrechers, werdet wohl thun, in die