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Unsterblichen. Diese kamen ohne Umstände herein, und be-setzten z» beide» Seiten die Pfahlwand, welche den Throndes Kaisers einsä,loß. Einige nahmen stch größere Freiheitheraus: denn, indem ste stch stellten, als würden sie gegen die«Pfahlwand gedrängt, suchten ste, über dieselbe zu kletternAber setzt zeigten stch einige alte Sclaven des Pallastes, umden für Alexius und seinen Hof abgesonderten Raum zu ver-theidigen, und je unruhiger und stürmischer die Unsterblichenstch zeigten, desto mehr schienen die Vertheidiger des Platzesan Stärke zu gewinnen.
Neben dem großen Thor, durch welches man von außenzu dem kaiserlichen Sitz gelangte, befand stch noch ein andererkaum bemerkbarer durch eine starke Thüre gesicherter Eingang,durch welchen verschiedene Personen zu dem unter den Sitzendes Hofes befindlichen Raum zugelassen wurden. Diese Leutewaren, ihrem Körperbau, ihrer Kleidung von Pelzwerk undhauptsächlich ihrer Streitaxt nach zu urtheilen, Waräger, undobwohl sie weder ihr Prachtkleid noch ihre Kriegsrüstung tru-gen, so konnte man doch, wenn man genau nachsah, bemer-ken, daß sie ihre gewöhnliche Waffen bei sich trugen. Siekamen in kleinen vereinzelten Häufchen, und gesellten sich zuden Sclaven des Pallastcs, um die Unsterblichen von demSitze des Kaisers wegzutreiben. Zwei cder drei von den Un-sterblichen, die über die Scheidewand geklettert waren, wurdenvon den kräftigen Warägern ohne Umstände wieder hinübergeworfen.
Das Volk umher und in den benachbarten Reihen, zumgrößten Theil Bürger in ihren Feierkleidern, machte seineBemerkungen über diesen Auftritt, und schien geneigt, für dieUnsterblichen Partei zu nehmen. Cs sei eine Schande fürden Kaiser, sagten sie, daß er diese Barbaren ermuthige, sich