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„Herr," versetzte der Arzt, „er bat sich den Glücklichenbeigesellt, die Herz und Leben Len Diensten Ew. Majestätgeweibt haben."
„Er will mir also heute den Dienst erzeigen," fuhr derKaiser fort, „alle diejenigen von sich zu stoßen, die in seinemNamen und unter dem Vorwand, ihn zu rächen, Aufruhr er-regen ?"
„Herr," versetzte der Arzt, „er will alles thun, was Ihrvon ihm verlangt."
„Und auf welche Art," sagte der Kaiser, indem er seinerStimme den gnädigsten Ausdruck gab, „wünscht unser ge-treuer Ursel, daß Dienste wie diese, welche in der Stunde derhöchsten Gefahr geleistet werden, vom Kaiser belohnt werdenmöchten?"
„Einfach dadurch," antwortete Oouban, „daß davon keineRede sein möge. Er wünscht nur, daß in Zukunft alle Eifer-sucht zwischen Euch und ihm aufhören, und daß er in einKloster ausgenommen werden möge, wo er den Nest seinesLebens Gott und den Heiligen widmen könne."
„Hat er dich das glauben gemackt?" sagte der Kaiserleise zu Douban, „Bei Gott! wen» ich erwäge, in welchemKerker er war, und wie er daselbst gehalten wurde, so kannich an eine so unverbitterte Gemüthsverfassung nicht glauben.Er muß wenigstens erst mit mir reden, ehe ich es glaubenkann, daß der stolze Ursel in ein Wesen verwandelt wordenist, das nichts mehr mit den gewöhnlichen Bestrebungen derMenschen gemein hat."
„Höre mich, Alexius Comnenus," sagte der Gefangene,„und so möge dein Gebet zum Himmel Aufnahme und Er-hörung finden, wie du den Worle» Glauben schenkst, die ichin Einfältigkeit des Herzens zu dir rede. Wenn dein Kaiser-