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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
105
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reich von Gold wäre, würde es so wenig Reiz für mich habenwie jetzt; auch hat, dem Himmel sei Dank, das Unrecht, wel-ches ich durch dich erlitten habe, wie groß und peinigend esauch war, keineswegs die Lust in mir erweckt, Verrath mitVerrath zu vergelten. Denke von mir, was du willst, wennLu nur mit mir zu reden vermeidest; und glaube mir, wenndu mich in dem strengsten Mönchsklöster untergebracht habenwirst, so sollen mir Kasteiuuae», Fasten und Vigilien weitwünschenswertber sein als das Leben derer, die der Kaiserehrt, und die darum dem Kaiser Gesellschaft leisten müssen,so oft er es verlangt."

Es kommt mir wohl nickt zu," sagte der Arzt,mich ineine so wichtige Sache zu mischen. Doch da mir der edleUrsel und des Kaisers Hoheit Vertrauen geschenkt haben, sohabe ick den Inhalt der von beiden Seiten «»!> er!»,!,»- knlsizu haltender Bedingungen in der Kürze verfaßt."

Der Kaiser verlängerte die Unterbaltung mit Ursel, biser demselben erklärt hatte, auf welche Weise er ihm den heu-tigen Dienst zu leisten hätte. Beim Abschied umarmte Ale-xius mit vieler Wärme seinen gewesenen Gefangenen, wäh-rend Ursel alle seine Selbstbeherrschung aufbot, um der Person,die ihm schmeichelte, seinen Abscheu nicht in Worten auszudrücken.