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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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stattliche Gestalt des Kaisers und seine aninuthige, von demsanften Morgenschimmer angestrahlte Tochter erblickten, riefer mit hinsterbender Stimme: ,,Jch sehe! ich sehe!" undsank ohnmächtig ans sein Kiffen, während Douban ihm mitstärkenden Mitteln zu Hülfe eilte.

Eine höchst wunderbare Heilung!" rief der Arzt aus;und mein Wunsch wäre erreicht, wenn ich so ein wunder-bares Stärkungsmittel besäße."

Thor!" sagte der Kaiser;begreifst du nicht, daß das,dessen man nie beraubt war, leicht zurückgegeben werden kann?Man nahm eine schmerzhafte Operation mit ihm vor," sagteer, seine Stimme dämpfend,die ihn glauben machte, manhabe ihn geblendet; und da nie Lickt zu ihm drang oder dochnur ein ungewisses und schwaches, so bewirkte die ewige Dun-kelheit, die ihn umgab, daß er sich wirklich des Gesichtesberaubt glaubte. Vielleicht willst du die Ursache wissen, warumich ihn so täuschte? Als Geblendeter galt er für unfähigzu herrschen, und sein Andenken mußte beim Volk vergessenwerden, während ich mir durch Schonung seines Gesichts dieMöglichkeit bewahrte, ihn im Fall der Noth aus seinem Kerkerzu befreien, und seinen Muth und seine Fähigkeiten zumBesten des Reichs gegen andere Verschwörer zu benützen,wie nun geschehen soll."

Und kann §w. kaiserliche Hoheit hoffen," sagte Douban,das Herz und die Zuneigung dieses Mannes durch die ihmzugefügte Behandlung nicht verscherzt zu haben?"

Das weiß ick nicht," antwortete der Kaiser;das mußdie Zukunft lehren. Doch es wird nicht mein Fehler sein,wenn Ursel Freiheit und Antheil an der Regierung, vielleichteine heilige Verbindung mit unserem Blut und sein geschon-