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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
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Absicht ernannt, wenn du vermuthest, daß die Weisheit, dieMänner wie du in der Schule deS Unglücks lernen, geradedas war, was ich dich durch eine Gefangenhaltung lehrenwollte, dis leider länger, weit länger gedauert hat, als iches wünschte! Laß mich den hochgesinnten Mann umarmen,der die Absicht eines verkannten, aber dennoch treuen Freun-des so wohl zu errathen versteht."

Der Kranke erhob sich auf seinem Bette.

Halt da!" sagte er,ja, meine Erinnerung scheint zu-rückzukehren. Das ist, murmelte er,die Verrätherstimme,die mich als Freund begrüßte, und dann boshaft meine Blen-dung befahl! Verdopple deine Strenge, wenn du willst,Comnenus verschärfe, wenn du kannst, die Qualen meinesGefängnisses aber da ich dein unmenschliches Heuchlergesichtnicht sehen kann, so erspare mir in Gnaden den Ton einerStimme, die mir widerlicher ist, als die von Kröten undSchlangen und als alles, was die Natur Verhaßtes und Ekel-haftes bat!"

Diese Rede wurde mit einem Eifer gesprochen, daß sichder Kaiser vergebens bemühte, sie zu unterbrechen, obwohler sowohl als Douban und seine Tochter mehr hören mußten,als sie erwartet hatten.

Erbebe dein Haupt, Vorwitziger," sagte er,und be-zähme Leine Zunge, ehe dich ihre Sprache gereuen muß.Sckiaue mich an, und sieh, ob ich hier nicht etwas habe, wasdich für Las Uebel, Las mir deine Thvrheit verwirft, ent-schädigen kann."

Bis jetzt hatte der Gefangene die Augen fest verschlossengehalten, da er alles, was er am vergangenen Abend gesehenzu haben sich erinnerte, als leere Einbildung oder als teuf-lisches Blendwerk betrachtete. Als seine Augen aber jetzt die