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auf eine Art verköstigt und verpflegt gewesen ist, wie seinschwankender Puls nur zu deutlich verräth."
„ES war ein Jrrthum des Kerkermeisters," fuhr derKaiser fort, „der Unmensch sollte seinen Lohn haben, Härteihn nicht bereits der Himmel durcd einen Waldmenschen ge-richtet, der ihn gestern umgebracht hat. — Ja, bester Douban,einer von unseren Leibwächtern von der Schaar der Unsterb-lichen hätte diesen Liebling uzisereS Zutrauens, den wir eineZeit lang im geheimen Verschluß halten mußten, fast vernich-tet. Dann hätte in der That ein grober Hammer einen un-schätzbaren Diamant zerschlagen, doch das Schicksal hat diesUnglück verhütet."
Nachdem der Beistand gekommen war, verordnte derArzt, der mehr zu handeln als zu reden pflegte, ein Kräuter-bad, und wollte, daß der Kranke vor dem folgenden Mittagnicht gestört werden sollte. Man brachte also Ursel in einBad, daS nach der Vorschrift des Arztes gegeben wurde, ohnejedoch dem Kranken eine wesentliche Erholung zu verschaffen.Hierauf wurde er nach einem schöne» Schlafzimmer gebracht,dessen hohes Fenster auf einen Balkon des Pallastes ging,von welchem man eine weite Aussicht hatte. Das alles wurdemit einem Körper vvrgenommen, der durch vorhergegangeneLeiden so starr und empfindungslos geworden war, Laß derArzt erst, nachdem die erstorbenen Glieder durch Reibungenund andere Mittel wieder einiges Gefühl gewonnen halten,hoffen konnte, das geistige Bewußtsein zurückkehren zu sehen.
Douban gehorchte dem Befehl des Kaisers, und blieb andem Belte des Kranken bis zum Anbruch des Tages, bereit,der Natur durch die ärztliche Kunst zu Hülfe zu kommen.
Einer von den Stummen, die mehr daran gewöhnt wa-ren, die Vollstrecker der Zornbefehle des Kaisers als die seiner