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wie ich der Nachwelt erscheinen möchte; was würde sie vonmir sagen, wenn ich als Tochter kaltsinnig genug wäre, demzu verzeihen, der meine» Vater morden wollte, weil ich inihm meinen treulosen Gemahl erblickte?"
„Sieh da," sagte der Cäsar, „o gnädigste Kaiserin, Hab'ich nicht allen Grund zu verzweifeln? Hab' ich nicht umsonstmein Herzblut angeboten, den Flecken des Vatermords undder Undankbarkeit zu vertilgen? Hab' ich mich nicht gerecht-fertigt von der unverzeihlichsten Beschuldigung, den Mord desfrommen Kaisers gewollt zu haben? Hab' ich nicht bei allem,was heilig ist, geschworen, daß mein Plan nicht weiter ging,als den Kaiser auf einige Zeit der Regierungssvrgen zu über-heben, und ihn an einen Ort der Erholung und des Still-lebens zu versetzen, während die Geschäfte in seinem Namenund durch meine Vermittlung ihren gewöhnlichen Gang ge-hen sollten?"
„Thor!" sagte die Prinzessin, „hast du dich dem Schemeldes Alerius Comnenus so sehr nahen, und doch von ihm glau-ben können, daß er sich zur Puppe hergeben würde, damit dusein Reich dir unterwerfen möchtest? Wisse, daß das Blutdes Comnenus so arm nicht ist; mein Vater würde dem Ver-rat!) mit den Waffen widerstanden haben; und nur durch denTod deines Wohlthäters hättest du deinen verbrecherischenEhrgeiz befriedigen können."
„Sv glaube cs denn," sagte der Cäsar; „ich habe genugfür mein Leben gesprochen, das mir weder theuer ist nochtheuer sein kann. Ruft eure Wachen, und laßt sie das Lebendes unglücklichen Briennius nehmen, da dies Leben seinerehemaligen Geliebten verhaßt geworden ist. Fürchte nicht,daß mein Widerstand meine Gefangennehmung unsicher oderblutig machen könnte. Nicephorus BnenniuS ist nicht länger