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47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
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diese völlig aufgehoben werden, um mich wegen seines ver-dienten Schicksals ganz in den Willen meines Vaters zu er-geben."

Um dich durch seinen bloßen Willen," sagte die Kaiserin,mit irgend einem gemeinen Kerl verbinden zu lassen, derdurch seine glücklichen Ränke dem Kaiser wichtig gewordenist, und darum mit der Hand der Anna Comnena belohntwerden soll."

Denkt nicht so gering von mir, Mutter," sagte die Prin-zessinich weiß so gut, als es je eine Griechin wußte, wieich mich von Schmach zu retten habe; und Ihr könnt Euchdarauf verlassen, daß Ihr wegen Eurer Tochter nie erröthensollt."

Sage mir das nicht," versetzte die Kaiserin;denn ichwerde gleich sehr über die Grausamkeit erröthen, die einengeliebten Gemahl dem schimpflichsten Tode überläßt, als überdie Neigung, für die ich keinen Namen habe, die die Stelledes Geopferten einem unbekannten Barbaren aus dem ent-legensten Thule oder irgend einem Tropf einräumt, der denBlachernäkerkern entschlüpft ist."

Dis Prinzesün war erstaunt, ihre Mutter mit den ge-heimsten Plänen vertraut zu sehen, die ihr Vater in der ge-genwärtigen Verlegenheit befolgen wollte. Sie wußte nicht,daß Alexius und seine Gemahlin, deren Zusammenleben selbstfür Personen ihres Rangs in vielen Dingen musterhaft war,zuweilen bei wichtigen Gelegenheiten Familienkriege führten,wobei der Gemahl, durch das scheinbare Mißtrauen der Ge-mahlin gereizt, mehr von seinen Plänen verrieth, als er beikaltem Blut gethan haben würde.

Die Prinzessin war ergriffen von der Vorstellung desTodes ihres Gemahls, auch konnte dies wohl nicht anders