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Glückes und der Wucht denselben bald das Blachernägefäng-niß ans dem Andenken tilgen werden."
„Es kann nicht sein." sagte Ursel mit einem Seufzer.„Derjenige, für dessen Augen die Sonne um Mittag unter-gegangen ist, hat selbst von der günstigsten Veränderung derVerhältnisse nichts mehr zu erwarten."
„Das könnt Ihr nicht mit Bestimmtheit behaupten," sagteder Kaiser; vergönnt uns, Euch zu überzeugen, daß unsereGesinnungen gegen Euch gut und freundlich sind, und ichhoffe, daß Ihr Eure Lage bald für verbesserlicher halten wer-det, als Ihr es jetzt zu glauben scheinet. Macht einmal dieProbe, und versucht, ob Eure Auge» etwas von dem Lampenlicht gewahren."
„Thut mit mir nach Eurem Gefallen," sagte Ursel; „ich-habe weder die Kraft des Körpers noch die des Geistes, Euchzu widerstreben. Ich sehe einen Schein; aber ich weiß nicht,ob es Täuschung ist oder Wirklichkeit. Wenn Ihr gekommenseid, mich Lebendigbegrabenen zu befreien, so möge Gott esEuch lohnen; aber wenn Ihr mir unter einem trügerischenVorwand das Leben zu nehmen trachtet, so empfehle ich meineSeele dem Himmel und die Rache meines Todes dem, derdas tiefste Dunkel durchschaut, in welchem sich Ungerechtigkeitverbirgt."
Nachdem er Lies gesagt hatte, verfiel er in eine Abspan-nung, worin er kein Lebenszeichen mehr geben konnte; ersank auf seinen Sitz zurück, und sprach kein Wort, währendihn Alerius von den Banden befreite, die er so lang getra-gen hatte, daß sie ein Theil von ihm zu sein schienen.
„Das ist eine Arbeit, zu welcher dein Beistand nichtausreiä't, Anna," sagte der Kaiser; „es wäre gut gewesen,wenn wir beide ihn an die frische Luft hätten tragen können: