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starken, nervigen Arme mit der größten Wuth um dessenHals. Der Alte wand sich und kämpfte, sich von dem Thierzu befreien, aber vergebens. Sylvan hielt sein Opfer fest,drückte die nervigen Arme mit aller Gewalt zusammen, undschien den Philosophen erst dann fahren lassen zu wollen, wenner ihm die Keh'e ganz zugedrückt haben würde. Ein zweimalwiederholtes Wuthgsschrei, das von einer gräßlichen Verzerrungdes Gesichtes begleitet war, wurde gehört, und ein Druck derArme vollendete in weniger 'als fünf Minuten die schrecklicheRache.
Agelastes lag todt am Boden, und sein Mörder Sylvansprang, als wäre er vor seiner That erschrocken, von demLeichnam weg und zum Fenster hinaus. Die Gräfin standvoll Erstaunen, nickt wissend, ob sie einem natürliche» oderübernatürlichen Strafgericht des Himmels beigewohnt habe.Auch ihre neue Dienerin Verhelia war nicht weniger erstaunt,wiewohl ihr das Thier nicht ganz unbekannt war.
„Dame," sagte sie, „dies riesige Geschöpf ist ein Thiervon großer Stärke, das dem Menschen gleicht; aber da esseine ungeheure Stärke kennt, so ist es gegen die Menschenoft bösartig. Ick habe die Waräger oft erzählen hören, daßes zu dem kaiserlichen Museum gehört. Doch wir müssen dieLeiche dieses Unglücklichen wegbringen, und sie im Gesträuchdes Gartens verbergen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß manihn heute Abend vermissen wird, und morgen wird es so vielzu thun geben, daß man vermuthlich wenig nach ihm fragenwird." Die Gräfin Brenhilda willigte ein: denn sie gehörtenicht zu den furchtsamen Frauen, denen der Anblick des TodesSchrecken verursacht.
Agelastes hatte gegen ein gegebenes Versprechen derGräfin und ihrer Dienerin die Gärten offen gelassen, wenig--