Druckschrift 
47 : Graf Robert von Paris ; 2 (1846)
Entstehung
Seite
59
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was ein fränkisches Weib in der Nähe von Teufeln und Teu-felsbeschwörer» zu thun im Stande ist! Ich wünsche nicht,ohne Notb gegen ihn zu kämpfen; aber wenn ich zum Kampfmit einem so schrecklichen Feind gezwungen werde, dann sollNiemand sagen, daß Brenhilda Furcht habe."

Nachdem Agelastes mit Staunen und Schrecken die Ge-stalt im Spiegel erblickt hatte, wandte er sich um, den Gegen-stand zu untersuchen; dieser war jedoch hinter dem Vorhangverschwunden, und lag daselbst vsrmuthlich versteckt, bis sichnach ein paar Minuten das höhnische, mürrische Gesicht wie-der wie zuvor im Spiegel zeigte.

Bei den Göttern!" sagte Agelastes

Denen Ihr eben erst Euren Unglauben zu erkennen ge-geben habt," unterbrach ihn die Gräfin.

Bei den Göttern!" wiederholte Agelastes gefaßter,esist Sylvan, dies seltsame Ebenbild des Menschen, den manvon Taprobana hierher gebracht haben soll! Ich wette, erglaubt ebenfalls an den Gott Pan und de» alten Sylvan.Seine Erscheinung ist voll Schrecken für die, welche ihn nichtkennen, aber er zittert vor dem Philosophen wie Unwissenheitvor Weisheit." So sprechend, riß er den Vorhang weg, hin-ter den sich das Thier, nachdem es zum Fenster hereingekvm-men war, versteckt hatte, und indem er einen Stock erhob,bedrohte er es mit den Worten:Was soll das, Sylvan!waS bedeutet diese Frechheit? Pack dich gleich fort!"

Da er bei diesen Worten das Thier schlug, und einSchlag zum Unglück die verwundete Hand desselben traf, sowurde es schmerzlich an seine Wunde erinnert. Seine zurück-kehrende Wildheit überwog in diesem Augenblick seine Scheuvor Menschen; mit einem wüthenden und zugleich ersticktenSchrei sprang es gegen den Philosophen, und schlang seine